| Newsletter Februar 2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren, das Immobilienjahr 2009 beginnt mit verhaltenen Meldungen aus dem Vorjahr. Das Transaktionsvolumen am deutschen Immobilienmarkt bewegt sich wieder auf dem Niveau, auf dem es vor dem Boom der vergangenen Jahre lag. Die Summe aller Immobiliengeschäfte lag dabei über dem üblichen Mittelwert. Das macht das Jahr 2008 nicht besser als es wirklich war, zeigt aber auch, dass es Transaktionen gab. Die Aussichten im Jahr 2009 können Sie im Jahrbuch Immobilien 2009 nachlesen, das Ende Februar erscheint, und das Sie jetzt zum Vorzugspreis bestellen können. Auf dem Deutschen Immobilientag 2009 am 14. und 15. Mai in Hamburg wollen wir Sie gern frühzeitig hinweisen, damit Sie alle Vorbereitungen, Zimmerreservierung und Reisebuchung bereits jetzt vornehmen können. Merken Sie sich den Termin gern vor. Mit freundlichen Grüßen Ihre IVD-Bundesgeschäftsstelle Die weiteren Themen in diesem Newsletter: 1. Transaktionsvolumen in Deutschland 2008 2. Jubiläumsausgabe BELLEVUE- 200 Hefte 3. Renaissance der Wohnimmobilie 4. Büroflächen und Bürobeschäftigte 5. Immobilien Jahrbuch2009 erscheint in 5. Auflage 6. Neuer Studiengang am CRES 7. Deutscher Immobilientag 2009 des IVD 8. Und wieder Hauser 9. Aktuelle Themen der Öffentlichkeitsarbeit des IVD 10. Veranstaltungen / Termine der Immobilienbranche + + + 1. Transaktionsvolumen in Deutschland 2008 + + + Der Immobilienumsatz ist 2008 in Deutschland deutlich zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der IVD-Marktforschung auf Basis des vom Bundesministerium der Finanzen erhobenen Grunderwerbsteueraufkommmens. Insgesamt sind Immobiliengeschäfte von über 160 Milliarden Euro umgesetzt worden. Damit liegt das Umsatzvolumen um rund 34 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert (194,45 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Rückgang von 17,45 Prozent. Als Ursache des deutlichen Rückgangs sieht der IVD die Finanzkrise, die insbesondere im zweiten Halbjahr 2008 zu sinkenden Transaktionszahlen bei größeren Immobiliengeschäften geführt hat. "Der Markt hat sich normalisiert", sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbands IVD. "Die Boomjahre 2006 und 2007 waren durch besondere Effekte wie große Investmentdeals und Paketverkäufe an ausländische Investoren gekennzeichnet. Als Maßstab können sie daher nicht dienen." Der langjährige Durchschnittswert sei trotz der aktuellen Finanzkrise übertroffen worden. Nach Angaben des IVD liegt er für die Jahre 1991 bis 1998 bei 154,8 Milliarden Euro. Der Immobilienmarkt ist grundsätzlich intakt "Die Fundamentaldaten stimmen weiterhin", berichtet Schick. "Der deutsche Immobilienmarkt hat sich im internationalen Vergleich gut behauptet." Das gelte vor allem für das private Wohnimmobiliengeschäft. "Die selbst genutzte Wohnimmobilie, aber auch die vermietete Wohnung sind ein lohnendes Investment. Die aktuelle Krise der Investments an der Börse und in spekulative Papiere betont die Stärke der Anlageklasse Immobilie", so Schick weiter. Gute Immobiliengeschäfte seien auch 2009 möglich, große Immobilienpakete allerdings nur in kleineren Stückelungen vermarktbar. Regionale Einzeldaten Vom aktuellen Umsatzvolumen entfielen 144,43 Milliarden Euro auf die westdeutschen Bundesländer und Berlin (gesamt), auf die ostdeutschen Bundesländer entfielen 16,08 Milliarden Euro. Besonders stark vom Rückgang des Transaktionsvolumens waren die Bundesländer Hessen (-33,3 Prozent) und Hamburg (-31,8 Prozent) betroffen, am geringsten Rheinland-Pfalz (-1,26 Prozent). Umsatzstärkstes Bundesland ist Nordrhein-Westfalen (34,38 Milliarden Euro), gefolgt von Bayern (29,04 Milliarden Euro) und Baden-Württemberg (22,7 Milliarden Euro). In den neuen Bundesländern war das Immobilientransaktionsvolumen in Sachsen am höchsten (5,74 Milliarden Euro). "Diese Zahlen bestätigen die Beobachtung der circa 6.000 Mitgliedsunternehmen im IVD Bundesverband", kommentiert Schick die Auswertung. "Das Immobiliengeschäft hat im vergangenen Jahr in den Boomstädten der Jahre 2006 und 2007 besonders gelitten. Hamburg, Frankfurt, Berlin und andere Metropolen standen im Interesse vor allem ausländischer Investoren. Die Rückgänge im Immobiliengeschäft fielen dagegen in den kleineren Städten und im ländlichen Raum nicht so drastisch aus." + + + 2. Jubiläumsausgabe BELLEVUE - 200 Hefte + + + Das Immobilienmagazin BELLEVUE hat eine große Jubiläumsausgabe publiziert. Das 200. Heft des Magazins rund um Ferienimmobilien und die Häuser zum Träumen ist erschienen. Die Besonderheit dieser Ausgabe liegt darin, dass das Heft sowohl in Papierform als auch als digitales Heft vorliegen. In der Internetausgabe sind die Immobilienangebote, die als Anzeige erschienen sind, direkt mit dem Medium verlinkt. Wir gratulieren der BELLEVUE sehr herzlich zu dieser gelungenen Jubiläumsausgabe und freuen uns auch weiterhin auf viele Hefte mit schönen Immobilien und guten Anzeigen-Plätzen für hochwertige Immobilien. Die Jubiläumsausgabe der BELLEVUE finden Sie hier. + + + 3. Renaissance der Wohnimmobilie + + + Die Wohnimmobilie als Direktanlage, aber auch selbst genutzt, hat jetzt die große Chance, zur Anlageform 2009 zu werden, sagt Rainer Reddehase, Geschäftsführer der Real Estate Stuttgart Chartered Surveyors. In seinem Fachartikel "Renaissance der Wohnimmobilie" Chance 2009? führt er die Vorteile durch die neue Abgeltungssteuer, das niedrige Zinsniveau und Fördermaßnahmen wie Wohnriester als Gründe für das große Potenzial der Immobilie als Anlageform an. Weitere Informationen finden Sie hier . + + + 4. Bürobeschäftigte und Büroflächenbestände + + + 12,5 Millionen Bürobeschäftigte, 400 Millionen Quadratmeter Büroflächenbestand und über 27 Millionen Quadratmeter Büroflächen-Leerstand - dies sind nur einige der interessanten Ergebnisse, die die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) in ihrem neuen Sonderheft vorgelegt hat. Darin wird erstmals der bundesdeutsche Büromarkt in seiner Gesamtheit von zahlreichen renommierten Autoren dargestellt. Weitere Informationen finden Sie hier. + + + 5. Immobilien Jahrbuch 2009 erscheint in 5. Auflage + + + Die Immobilien-Konjunktur des Jahres 2009 ist das Schwerpunktthema des Immobilien Jahrbuchs2009. Das Jahrbuch erscheint in 5. Auflage und wird ab 28. Februar 2009 ausgeliefert. Bestellen Sie bis zum 01.03.2009 das Jahrbuch per Email unter info@ivd.net zum Vorzugspreis von 22,-Euro anstatt 29,80 Euro. In über 25 Beiträgen geht es im Immobilien Jahrbuch2009 um den Wohn- und Büroimmobilienmarkt 2009, um die Immobilienkonjunktur in dem Beitrag von Prof. Norbert Walter, Prof. Rehkugler hat die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Immobilienwirtschaft zusammengefasst. Das Verhalten von Einzelverkäufern im Rahmen des Verkaufsprozesses und die Gründe für eine spätere Einschaltung des Immobilienmaklers sind Gegenstand eines Beitrags. Verbraucherschutz und Transparenz am Immobilienmarkt bilden ein weiteres Thema dieses Jahrbuchs. + + + 6. Neuer Studiengang am CRES + + + Am 2. März startet in Berlin ein neuer immobilienwirtschaftlicher Studiengang am "Center for Real Estate Studies" (CRES). Das CRES wurde gemeinsam von der School of Management and Innovation und der Deutschen Immobilien-Akademie gegründet. Der "Real Estate Bachelor" (B.A.) vermittelt in 36 Monaten fundierte Kenntnisse für die Immobilienwirtschaft. Es richtet sich an Fach- und Nachwuchsführungskräfte, die sich praxisorientiert weiterbilden und dabei einen anerkannten akademischen Abschluss erwerben möchten. Das modular aufgebaute Studienprogramm orientiert sich vollständig an den Bedürfnissen Berufstätiger, so dass Studieninhalte individuell zusammengestellt und absolviert werden können. Die erste Präsenzphase findet Anfang März (02.-06.03.09) in Berlin statt. Interessenten können sich noch für den Real Estate Bachelor an der School of Management and Innovation (SMI) der Steinbeis-Hochschule Berlin bewerben. Mit dem neuen Studiengang verfolgt das CRES das Ziel, in der Immobilienwirtschaft für eine qualifizierte akademische Ausbildung zu sorgen. Denn der Markt befindet sich, ähnlich wie die Finanzbranche, in einem statischen Strukturwandel. Die zunehmende Komplexität, bei der immobilien- sowie finanzwirtschaftliche Fragestellungen aber auch marketingseitige und volkswirtschaftliche Dimensionen eine entscheidende Rolle spielen, verändert auch die Anforderungen und Tätigkeitsmerkmale der Berufe im Immobiliensektor. Eine hochwertige Ausbildung und spezifische Praxiskenntnisse sind für eine erfolgreiche berufliche Zukunft von immer größerer Bedeutung. Nähere Informationen zu dem Studiengang gibt es im Web unter http://www.dia-vwa.de oder telefonisch bei Rita Maltisotto unter (030) 29 33 09-232. Über die School of Management and Innovation (SMI) Die SMI wurde 2005 als Business School an der privaten, staatlich anerkannten Steinbeis-Hochschule Berlin gegründet. Über 900 Studierende sind aktuell in den verschiedenen berufsbegleitenden Bachelor- und Master-Studiengängen (BBA und BA, MA und MBA) an der Business School eingeschrieben. Die SMI bietet wirtschaftswissenschaftliche, zielgruppen-spezifische Studiengänge für die Branchen Marketing, Medien und Creative Leadership sowie Finanzen, Banken und Real Estatean. + + + 7. Deutscher Immobilientag 2009 des IVD + + + Der Deutsche Immobilientag des IVD findet in diesem Jahr vom 14./15. Mai 2009 im Hotel Grand Elysee in Hamburg statt. Auf dem Programm stehen Vorträge u.a. von Prof. Dr. Horst Opaschowsky, dem bekannten Zukunftsforscher, Prof. Dr. Michael Lister, Steinbeis Universität, zum AAA-Rating des Immobilienunternehmens, vom Schlagfertigkeitstrainer Nr. 1, Matthias Pöhm, von Prof. Dr. Manfred Güllner, dem Chef des Forsa-Instituts zur aktuellen Landschaft im Wahljahr 2009 und von Werner Tiki Küstenmacher, dem Autor der Simplify-Bücher. In der AIZ- Das Immobilienmagazin erscheint Anfang März 2009 ein City-Report Hamburg, der den Immobilienmarkt und das Geschehen in Hamburg betrachtet. Sollten Sie kein AIZ-Abonnent sein, lassen Sie sich für diesen Report vormerken unter info@ivd.net + + + 8. Und wieder Hauser + + + Seit dem 31.01.2009 tauchen Abmahnungen eines Anwalts Dimo Velev für Hans Hauser aus München auf. Sollten Sie ein solches Fax bekommen haben, senden Sie es unbedingt an den IVD-Vizepräsidenten Rudolf Koch (Fax 0209/9414533 oder per Mail koch@ivd.net). Sie brauchen selber nicht darauf reagieren. Die Rechtsprechung gegen Hauser ist stabil, die Gerichte gehen von Missbrauch aus und deshalb sind die Unterlassungsansprüche von Hauser - auch wenn diese jetzt über einen Anwalt kommen - nicht berechtigt. Sie können also ganz ruhig bleiben und abwarten. Wir haben sowohl den Anwalt Velev als auch die Anwaltskammer am 2. Februar schon angeschrieben. Den Anwalt haben wir unter Fristsetzung auf den 6. Februar aufgefordert auf alle geltend gemachte Ansprüche zu verzichten. Sollte er der Forderung nicht nachkommen, wird der IVD umgehend - wie in den Altfällen auch - Strafanzeige wegen versuchten Betrugs gegen den Anwalt stellen. In der Vergangenheit war dieser Spuk dann regelmäßig schnell beendet. Wichtig ist aber, dass Sie den Verband über jede Abmahnung informieren. + + + 9. Aktuelle Themen der Öffentlichkeitsarbeit des IVD + + + - Nur "Normaler" Immobilienumsatz im Jahr 2008 - Wohnen in der Großstadt wird teurer - Deutsche Immobilien-Akademie und Steinbeis Hochschule gründen "Center for Real Estate Studies" (CRES) - IVD: Haus und Garten winterfest machen + + + 10. Veranstaltungen / Termine der Immobilienbranche + + + |