Publikationen


Jahrbuch Immobilien 2008

Analysen, Trends, Perspektiven mehr...
AIZ


AIZ - Das Immobilienmagazin
weitere Infos hier
Online Immobilienvermarktung

Über Mobilfunk und crossmediale Immobilienwerbung direkt zum Kunden

Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren derart rasant entwickelt, dass die anderen Medien kaum Schritt halten konnten. Fast jede Prognose wurde übertroffen. Von vormals nahezu 100 größeren und kleineren Immobilienbörsen, die in den Jahren 1998 bis 2001 auf den Markt drängten, sind heute lediglich vier national agierende Immobilienbörsen relevant. Die Zahl der monatlichen Visits der vier führenden Immobilienportale lag Ende 2004 bei circa 14 Millionen. Die Anzahl der täglich durchgeführten virtuellen Exposébesichtigungen lag allein bei Immonet.de im Juni 2005 bei über 373.000 Aufrufen pro Tag.

Aber wohin führt der Weg der Online- Immobilienvermarktung? Wichtige Trends, die in den nächsten Jahren in diesem Bereich prägend sein werden, sind zum Beispiel

- Integration von Mobilfunktechnologie (Immobiliensuche per Handy)
- Möglichkeiten der Visualisierung
- „Online-to-Print" - Crossmediale Immobilienbewerbung

Keine Zukunftsmusik mehr: Immobiliensuche per Handy
Neben dem Internet werden in den kommenden Jahren weitere Trends in der Immobilienvermarktung greifen. Dazu gehört der Einsatz von Mobilfunktechnologie. Mit    einem Universal Mobile Telecommunications System (UMTS)-Endgerät kann der Verbraucher zu jeder Zeit und an jedem Ort nicht nur Gespräche führen oder Kurzmitteilungen versenden. UMTS macht es möglich, das Informationsangebot des Internet in bis zu sechsfacher ISDN- Geschwindigkeit auf das Handydisplay
zu übertragen. Die damit verbundenen Möglichkeiten werden bald auch Einzug in die Immobilienbranche halten, und zwar durch verschiedene Formen des Zusammenspiels zwischen Immobilienanbieter und Suchendem. Beispielsweise über den Suchagenten, einer technisch sehr einfachen und für den Suchenden leicht zu bedienenden Funktion, die im umkämpften Markt der Immobiliensuche einen zeitlichen Vorsprung bringen kann. Der Suchende hinterlässt im Immobilienportal die Kriterien zu seiner Wunsch-Wohnung oder seinem Ideal-Haus. Der Suchagent überprüft für ihn nun permanent den Angebotsbestand und informiert per Email über neue, den gespeicherten Suchkriterien entsprechende Angebote. Der Suchende kann künftig seine im Internet platzierte Suchagentenanzeige per SMS auf sein Mobiltelefon umleiten lassen. Damit kann er einerseits noch schneller und unabhängig von seinem Aufenthaltsort reagieren. Dank der bereits vorhandenen GPRS-Technologie kann der Mobilfunknutzer die Suchfunktion der Immobilienbörse mit Hilfe eines Aktivierungscodes auf sein Mobiltelefon holen. Ein Download einer auf Mobiltelefone    abgestimmten Anwendung macht dies möglich: komfortabel und mobil kann eine Suchanfrage an eine Immobiliendatenbank gestellt werden. Eine datenpaketorientierte Verbindung (zum Beispiel GPRS) ermöglicht die qualifizierte und schnelle Suche nach gewünschten Angeboten.

Ein für den Immobilienbereich bislang noch unerschlossenes Dienstleistungsangebot stellt die mobile Anzeigenschaltung in einer Immobilienbörse dar. Das so genannte „Foto-Handy" hat sich auf dem Mobilfunkmarkt längst etabliert. Es kann für Immobilienanbieter zur kostengünstigen Alternative bei der klassischen Anzeigenaufgabe werden. Per Datenversand durch MMS (verschiedene Datenpaketgrößen) können Anzeigentexte und Fotos direkt aus dem Mobiltelefon an die Email-Adresse eines Immobilienportals versendet werden. Die Bezahlung kann hierbei automatisch durch den Versand einer so genannten Premium-MMS erfolgen.

Bilder sind Trumpf: Visualisierung
Die Aussage „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" trifft im Internet knallhart
zu. Immobilien ohne Visualisierung finden im Internet kaum Beachtung, so dass sich hier keine Verkürzung der Vermarktungsdauer realisieren läßt. In der Studie Immo Media Reseach 3 gaben 500 befragte Immobilienanbieter an, dass im Zusammenhang zwischen Vertriebserfolg und Objektpräsentation die Ausführlichkeit der Visualisierung der ausschlaggebende Punkt ist. Der Vertriebserfolg über Immobilienbörsen hängt maßgeblich von der Anzahl der eingestellten Bilder zum Immobilienangebot ab.

Die Möglichkeiten der Visualisierung gehen mittlerweile so weit, dass sogar eine    realistische Darstellung von Objekten möglich ist, die es noch gar nicht gibt. Ein Blick in die Zukunft: Wie wird ein Gelände nach der Bebauung aussehen, wie fügt sich die Immobilie in die Landschaft ein und wie wirkt die Aufteilung der Innenräume? Die Visualisierung von kompletten Immobilien, Wohnungen oder Grundrissen hat zahlreiche Vorteile. Zum einen können auf diese Weise Bebauungspläne überzeugend präsentiert werden, zum Beispiel vor einem Bauausschuss, zum anderen lassen sich Käufer mit Hilfe eines Bildes einfach besser überzeugen. Eine fotorealistische Panorama-
Ansicht eines Hauses inklusive umgebender Landschaft, ein eingerichtetes
Zimmer mit Tapeten an den Wänden und stilvollen Möbeln machen eine Immobilie erst richtig interessant. Als verkaufsfördernd haben sich auch Visualisierungen von Grundrissen gezeigt. Gerade für die Abbildung in Exposés und im Internet unterstützen 2D-Illustrationen die Vermittlung von Immobilien. Neben der verkaufsfördernden Wirkung bieten Visualisierungen auch eine optimale Kontrolle und Entscheidungssicherheit von der Planung einer Immobilie bis hin zu deren Bau. Damit können Vertriebsmitarbeiter, Projektleiter, Architekten und Bauherren gleichermaßen von einer fotorealistischen Visualisierung profitieren. Notwendige bauliche Veränderungen können dadurch frühzeitig erkannt und vor- genommen werden. Ebenso lassen sich Einrichtungsgegenstände fotorealistisch darstellen und „ins richtige Licht" rücken. Ein Appartement kann zum Beispiel auf diese Weise noch attraktiver gestaltet werden. Besonders anziehend: interaktiv gestaltete Rundgänge durch ein Appartement oder ein Haus, bei denen sich der Besucher selbstständig per Mausklick durch die Räume bewegen kann.

„Online-to-Print": Crossmediale Immobilienbewerbung im Aufwind
Die Verknüpfung und Optimierung von Werbemaßnahmen durch eine Kombination von Online- und Printanzeigen - ein innovatives Konzept, mit dem Immonet.de seit 2004 zusammen mit BILD, Europas größter Tageszeitung, neue Wege beschreitet.

 Warum „Online-to-Print"? Der Blick auf die wöchentlich veröffentlichten Immo- bilienangebote in Tageszeitungen zeigt, dass der lokale Print-Rubrikenmarkt für den Anbieter als Vermarktungsinstrument trotz der explosionsartig angestiegenen Zugriffe auf die Immobilienbörsen im Internet nach wie vor unersetzlich ist. Dies ist nicht verwunderlich, zeigen doch aktuelle Studien, dass erst gut 50 Prozent der deutschen Bevölkerung online sind. Deshalb kann das Internet die Tageszeitung im Rubrikenmarkt Immobilien keineswegs ersetzen, jedoch hat es sich als komplementärer Vertriebsweg fest etabliert. Was also liegt näher, als die strikte Trennung der Vermarktung über die Tageszeitung einerseits und der Internetvermarktung andererseits aufzuheben und beide Vertriebswege miteinander zu kombinieren? Die Kosteneinsparung ist ein wichtiger Aspekt. Anerkannte Studien zeigten bereits 2002, dass eine Koppelung von Online- und Printwerbung hervorragende Erfolgschancen hat. Fast 70 Prozent der befragten Immobilienunternehmen äußerten starkes bis sehr starkes Interesse an der Möglichkeit,  eine Internetanzeige mit einer Anzeige in der Tageszeitung zu koppeln.    Allerdings jedoch nicht - aufgrund der Lokalität des Gutes Immobilie - in einem    bundesweiten Immobilienmagazin.

Mit dem Konzept „Online-to-Print" gelang der Immobilienbörse Immonet.de in
Zusammenarbeit mit BILD im Jahr 2004 eine richtungweisende Angebotsvernetzung der beiden tragenden Säulen der Immobilienvermarktung. Aber warum gerade BILD?
BILD ist mit täglich circa 12 Millionen Lesern die größte Tageszeitung Europas
und erreicht mit seinen Regionalausgaben häufig mehr Leser als die führende regionale Tageszeitung.

In Zusammenarbeit mit BILD bietet Immonet.de dem professionellen Immobilienanbieter bereits mehrere Möglichkeiten, Anzeigen direkt in BILD zu schalten. Für die BILD-Regionalausgaben in Frankfurt, Düsseldorf und Köln wurde die Anzeigenseite „Immonet.de IMMOBIILIEN" entwickelt. Auf einer ganzen Seite haben Immobilienanbieter die Möglichkeit, ihre Angebote mit farbigen Fotoanzeigen zu präsentieren. Eine weitere    erfolgreiche    Kombination    von Online- und Printwerbung stellen die großen „Immobilienmärkte" dar, welche Immonet.de in Zusammenarbeit mit den Regionalausgaben BILD München und BILD Saarland aufbaut. Eingerahmt von über 500 kostenlosen Fließtext- anzeigen aus der Immonet.de-Datenbank entfalten die gestalteten Fließtext- und Fotoanzeigen in diesen mehrseitigen Immobilienmärkten ihre volle Wirkung. Im redaktionellen Teil kommentieren führende Mitglieder der IVD- Regionalverbände aktuelle Themen und Trends der Immobilienwirtschaft. Das Resultat ist ein vollwertiger Immobilienmarkt als Alternative zur führenden regionalen Tageszeitung. Hinzu kommen die Immobilienjournale „Hamburger Abendblatt Immobilien" und das „Immo-Journal der Berliner Morgenpost", die einmal monatlich in Zusammenarbeit mit den führenden regionalen Tageszeitungen erscheinen.

Für jedes dieser Printprodukte kann der Immobilienanbieter auf http://www.immonet.de/ in nur wenigen Schritten seine eigene „Online-to-Print"-Anzeige erstellen. Durch die Einbindung der Immonet-Nr. gelangt der Interessent direkt über die Seiten von Immonet.de zum Angebot. Von hier aus kann der Suchende gleichfalls das gesamte Portfolio des jeweiligen Immobilienanbieters einsehen oder direkt zu dessen Homepage navigieren. Kennzeichnend für diese Form der intelligenten Verknüpfung von Online und Print sind drei Faktoren: minimaler Aufwand, höchste Reichweite und kleiner Preis. Die Nutzung der kombinierten Print- und Onlineanzeige ist ausschließlich Immonet.de-Mitgliedern vorbehalten. Die hohe Resonanz aus den Reihen der gewerblichen Immobilienanbieter zeigt, dass Immonet.de sich mit dem „Online-to-Print"-Konzept am Puls der Zeit bewegt.